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Museum der polnischen Waffen in Kołobrzeg
Seit 2011 besteht ein Kooperationsvertrag mit dem Museum der polnischen Waffen in Kołobrzeg (Kolberg). Die Ausstellung, die auch Einblicke in frühere Jahrhunderte gewährt, wird durch mehrere Freilichtausstellungen mit Großgerät des polnischen Heeres und der Marine ergänzt. Schwerpunkt der Zusammenarbeit ist der Einsatz der 1. Polnischen Armee während der Berliner Operation. Beide Einrichtungen tauschen Erfahrungen in der Ausstellungsgestaltung und Materialien für bzw. Dokumente des Zweiten Weltkrieges aus.

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Festung Brest (Weißrussland)
Die Festung Brest erinnert an die ersten Tage des Überfalls der Wehrmacht auf die Sowjetunion und den Widerstand von Rotarmisten im Sommer 1941. Zwischen Seelow und Brest gibt es viele historische Verbindungen. Am 17. September 1939 wurde die damalige polnische Festung von Soldaten des Infanterieregiments 76 eingenommen. Das Regiment (nun Panzergrenadierregiment 76) verteidigte im April 1945 den Raum Seelow. Im September 1939 fand in Brest eine gemeinsame Parade von Einheiten der Wehrmacht und der Roten Armee statt. An dieser nahm der General Kriwoschein teil, der während der Schlacht um die Seelower Höhen ein Panzerkorps führte. Brest steht aber auch für die vielen Transporte von sowjetischen und deutschen Gefangene. Seit 2006 besteht ein Kooperationsvertrag mit der "Heldenfestung Brest". Ein gemeinsames Projekt „Täter-Opfer-Helden. Der Zweite Weltkrieg in der weißrussischen und deutschen Erinnerung“ mit der Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) und der Puschkin-Universität in Brest schloss mit der Herausgabe eines Sammelbandes in zwei Sprachen ab. Die Leiter der Einrichtungen sind mehrfach gemeinsam bei internationalen Konferenzen in Minsk, Brest und Seelow aufgetreten. Der gegenseitige Austausch von Exponaten und Informationen stellt einen weiteren Schwerpunkt der gemeinsamen Arbeit dar.

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Gedenkstätte KZ und Zuchthaus Sonnenburg
Im heutige Słońsk, dem früheren Sonnenburg, entstand im April 1933 eins der ersten Konzentrationslager in Deutschland. Bis zum 23. April 1934 sperrte das NS-Regime Tausende Kommunisten, Sozialdemokraten, Gewerkschafter, Reichstags- und Landtagsabgeordnete ein, darunter den späteren Friedensnobelpreisträger Carl von Ossietzky, den Rechtsanwalt Hans Litten, den Anarchisten und Poeten Erich Mühsam und viele andere. Nach der Schließung des KZ wurden in dem wieder als Zuchthaus genutzten Gebäude auch viele politische Gefangene inhaftiert. Seit 1942 kamen in „Nacht- und Nebel-Aktionen“ festgenommene Widerstandskämpfer aus den okkupierten Ländern nach Sonnenburg. In der Nacht zum 31. Januar 1945 – wenige Stunden vor der Befreiung durch die Rote Armee – ermordete ein Sonderkommando 814 Häftlingen. Beide Gedenkstätten arbeiten seit 2004 zusammen. Schülerprojekte und Lehrerfortbildungen, Exkursionen und Teilnahme an den jährlichen Gedenkveranstaltungen sind Bestandteile der gemeinsamen Aktivitäten. Bei der durch die EU geförderten Neugestaltung des Museums in Słońsk war die Gedenkstätte Seelower Höhen Kooperationspartner.

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Festungsmuseum Küstrin
Das Museum der Festung Küstrin stellt ein in Europa einzigartiges museales Ensemble dar. Es umfasst die Ruinen der 1945 komplett zerstörten und nicht wieder aufgebauten Altstadt von Küstrin und einige noch erhaltene Teile der Festungsanlage aus dem 16. Jahrhundert. Im Mai 2014 hat das Museum in den Kasematten der Bastion Philipp eine Dauerausstellung zur Geschichte der der Stadt und Festung Küstrin eröffnet. Anhand zahlreicher Schautafeln, Photographien, Landkarten und Multimedia wird in der Bastion die wechselhafte und bewegte Geschichte Küstrins anschaulich auf Polnisch und auf Deutsch dargestellt. Die Ausstellung wird um einige bemerkenswerte Exponate bereichert, die die dramatischen Vergangenheit der einstigen Festungsstadt noch verdeutlichen. Die Gedenkstätte Seelower Höhen und das Museum der Festung Küstrin sind bereits seit mehreren Jahren feste Partner, deren Zusammenarbeit bereits in mehreren gemeinsamen Veranstaltungen und gemeinsamen Bildungsangeboten fruchtete. Die enge Zusammenarbeit mit regem Austausch von Informationen und Dokumenten führte auch zu gemeinsamen Publikationen, die sowohl in deutscher als auch in polnischer Sprache herausgegeben werden konnten.

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